Es müsste mal jemand eine App machen.

Wozu brauchen wir eine App?

Die schwarzen Wolken der Digitalisierung ziehen auf und werden alle etablierten Unternehmen hinwegfegen. Die Transformation wird so schnell geschehen, dass keine Zeit mehr für eine Reaktion auf die Gefahr bleibt. Der Prophet steht auf dem Berg und predigt vom schrecklichen Niedergang der Kodaks und Nokias. Rette sich wer kann! Doch zum Glück gibt es ein helles Licht am Horizont, welches Hoffnung verspricht: “Wir machen eine App.”

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Ist Fortbildung in der Apotheke noch sinnvoll, wenn Computer alles wissen?

Skelett und Computer

Langweilige Schulung: Zwei Stunden lang Fakten, mehr oder weniger spannend vorgetragen. Ein vorsichtiger Blick auf die Uhr verrät, dass es noch 20 Minuten bis zur Pause dauert und Deine Gedanken fangen an abzuschweifen: Jetzt wo es überall Computer gibt, warum musst Du Dir so viele Fakten merken, die Du dann doch wieder vergisst? Wie war das nochmal? Wissen heißt wissen wo es steht? Solltest Du das mal brauchen, musst Du das sowieso nochmal nachschauen. Die Vergessenskurve ist schließlich gnadenlos!

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Ein Hauch von Wirkung.

Es gibt keine absolute Sicherheit.

Ein Hauch von Betrug und Schummlerei schwingt oft in der Bewertung mit, wenn ich mich mit Menschen über Pharmazeutika unterhalte, die keinen einzelnen, echten tollen niedermolekularen Wirkstoff haben. Bei Naturheilmitteln, die aus einer Vielzahl an geheimnisvollen Stoffen bestehen, kommt Skepsis auf. Da weiß ich ja nicht, wie und ob das wirklich wirkt.

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Die medizinische Lüge.

Pinocchio

Niemand kann ihn so richtig wegdiskutieren, den Placebo Effekt. In einem Placebo ist überhaupt kein Wirkstoff drin und es passiert trotzdem was. Kann das sein? Das ist doch keine echte, ernst zu nehmende Wirkung. Scheinbar gibt es Wirkungen erster und zweiter Klasse. Echte logische wissenschaftliche Wirkungen und seltsame Wirkungen, die wir nicht so ganz nachvollziehen können.

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Sagen Sie einfach mal nichts und hören Sie zu.

Dank Ohrstäbchen besser zuhören.

Stellen Sie sich vor, sie sind Apotheker. Sie schließen Ihre Apotheke auf und noch während Ihrem ersten Kaffee, kommt ein Außendienstmitarbeiter herein. Strahlend freundlich, seriös, überzeugend, sympathisch. Er spricht über die Vorteile seiner Produkte. Sie spüren die Begeisterung für sein Unternehmen. Mit glänzenden Augen will er jetzt das Bestellformular mit Ihnen ausfüllen.

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Future Medicine Science Match 2018

Event in Moabit, Berlin: Bolle Festsäle

85 Speaker in 9 Stunden. Keine parallelen Sessions, nicht auf verschiedene Tage verteilt, sondern alles an einem Tag. Und Zeit für kurze Häppchen-Pausen war auch. Das gibt es nur auf einer ganz speziellen Veranstaltung, die ich vor ein paar Tagen schon zum dritten Mal besuchen durfte: „Science Match: Future Medicine“ in Berlin, organisiert vom Tagesspiegel. Und wie immer war es auch diesmal ein fantastisches Erlebnis. 

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Digitalisierung: Information, Routine & Mensch.

Information meets Menschlichkeit: Zwischen Tee und Cyberspace

Was bedeutet das mit dieser Digitalisierung? Mache ich jetzt einfach alles am Computer oder am Smartphone? Und was ist dann ‚digitale Revolution‘ oder was ist ‚digitale Transformation‘? Ich vermute: Das sind alles Begriffe, unter denen unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Gründen unterschiedliche Dinge verstehen. Was genau vor meinem inneren geistigen Auge abläuft, wenn Menschen über Digitalisierung sprechen, hängt davon ab, in welchem Umfeld und in welcher Branche ich mich bewege. Als Arzt denke ich an ein Diktiergerät für Arztbriefe, als Taxifahrer an Uber, als Steuerberater an ELSTER, als Student an Online-Universitäten wie Coursera, als Produktionsmitarbeiter an 3D-Drucker, als Verkäufer für Kühlschränke an ‚Internet of Things‘. Anhand meines Umfelds entscheide ich darüber, wie ich diese neue digitale Welt sehe und definiere und welche eigene, persönliche Realität ich damit hinter ein Buzzword wie ‚digitale Revolution‘ packe.

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Das ungesunde Umfeld im Gesundheitswesen.

Rotes Gummibärchen zwischen vielen weißen Gummibärchen.

„Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.“

Jim Rohn, Unternehmer und Motivationstrainer

Der Tag hat 24 Stunden. Abzüglich Schlaf und Arbeitsweg bleiben 15 Stunden für eine individuelle Balance aus work und life. Dabei bekommt work in der Regel den höheren Anteil. Mal angenommen Jim Rohn hat/hätte recht, dann sind es die lieben Menschen am Arbeitsplatz, die am stärksten bestimmen, wer wir sind. Es kann sich der glücklich schätzen, der motivierte Arbeitskollegen, freundliche Kunden hat. Beides färbt ab. Kennt Ihr auch diese eine Arbeitskollegin, die immer wenn Sie in den Raum kommt, diesen hell erleuchtet mit ihrer guten Laune. Habt Ihr auch diesen einen Kollegen, bei dem man nach einem Gespräch mit mehr Energie, Inspiration und gutem Gefühl raus geht, als man vor dem Gespräch hatte?

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Warum?

Warum?

In einem dieser ganzen schlauen Seminaren, die ich mir so anschaue, hab ich mal gehört: “Wer sein Warum kennt, der muss nie wieder arbeiten.“ Fand ich gut. Das Leben ist zu kurz fürs arbeiten. Liebe Gestalter, Helfer, Umsetzer im Gesundheitswesen, vielleicht gehen wir mal 1-2 Schritte zurück, vielleicht auch 10 – und stellen uns die Frage: Warum machen wir das alles? Worum geht es hier überhaupt?

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„Küssen verboten! Aber nur bei Lippenherpes.“ – Videos für die Zielgruppe Apotheke.

So können Apotheken Mitarbeiter per Video angesprochen werden.

Gute Laune, Leichtigkeit und Humor um mit Deiner Zielgruppe in Kontakt zu kommen – so kann ein Versuch aussehen: Im Folgenden zeige ich eine kleine Videoserie, mit der ich versucht habe die Zielgruppe „Apotheken-Mitarbeiter“ anzusprechen. Die hier beworbene App ApoSync ist eine Sammlung von digitalen Tools, um den Apothekenalltag leichter zu machen. (Die Überschrift des Blog-Artikels ist übrigens aus Video 5)

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