Es müsste mal jemand eine App machen.

Wozu brauchen wir eine App?

Die schwarzen Wolken der Digitalisierung ziehen auf und werden alle etablierten Unternehmen hinwegfegen. Die Transformation wird so schnell geschehen, dass keine Zeit mehr für eine Reaktion auf die Gefahr bleibt. Der Prophet steht auf dem Berg und predigt vom schrecklichen Niedergang der Kodaks und Nokias. Rette sich wer kann! Doch zum Glück gibt es ein helles Licht am Horizont, welches Hoffnung verspricht: “Wir machen eine App.”

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Digitalisierung: Information, Routine & Mensch.

Information meets Menschlichkeit: Zwischen Tee und Cyberspace

Was bedeutet das mit dieser Digitalisierung? Mache ich jetzt einfach alles am Computer oder am Smartphone? Und was ist dann ‚digitale Revolution‘ oder was ist ‚digitale Transformation‘? Ich vermute: Das sind alles Begriffe, unter denen unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Gründen unterschiedliche Dinge verstehen. Was genau vor meinem inneren geistigen Auge abläuft, wenn Menschen über Digitalisierung sprechen, hängt davon ab, in welchem Umfeld und in welcher Branche ich mich bewege. Als Arzt denke ich an ein Diktiergerät für Arztbriefe, als Taxifahrer an Uber, als Steuerberater an ELSTER, als Student an Online-Universitäten wie Coursera, als Produktionsmitarbeiter an 3D-Drucker, als Verkäufer für Kühlschränke an ‚Internet of Things‘. Anhand meines Umfelds entscheide ich darüber, wie ich diese neue digitale Welt sehe und definiere und welche eigene, persönliche Realität ich damit hinter ein Buzzword wie ‚digitale Revolution‘ packe.

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Kennzahlen für Pharma Außendienstmitarbeiter

Apfel mit Maßband

Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Trotzdem kommt man schneller ans Ziel, wenn man sehen kann. Je mehr Details, desto besser. Findige Persönlichkeitsentwicklungsexperten (z.B. Alexander Hartmann) raten sogar zu einem Vision-Board, um sein Unterbewusstsein auf Kurs zu bringen. Das Unterbewusstsein sieht jeden Tag, wohin es den Körper und die Gedanken steuern soll. Dabei werden die eigenen Ziele gemalt, aus Zeitschriften ausgeschnitten, in allen Facetten ausgestaltet und am besten täglich verinnerlicht. Was bedeutet das für den Außendienst von Pharmazeutischen Unternehmen? Ist es hilfreich genaue Vorgaben zu machen, detaillierte Kennzahlen zu definieren, das Ziel bestmöglich zu beschreiben? Falls Sie diese Frage mit “Ja” beantworten, hier ein paar KPI-Vorschläge (Quelle: Studie der Universität St. Gallen):

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Two-Speed-Pharma Marketing

Schnecke mit Ethernet Kabel

Was bedeutet Digitalisierung? Die schnelle Antwort: Alles wird digitaler (ok, das war naheliegend), schneller (klar), unpersönlicher, anonymer, effizienter, die Computer übernehmen die Weltherrschaft …

Digitalisierung bedeutet aber auch mehr Zeit für Wärme, Menschlichkeit, Gespräch, Gedanken. Wie das? In unserem Alltag wird es in Zukunft besonders viel Raum für die Dinge geben, die Computer besonders schlecht könnten. Wenn Abläufe in unserem Leben von Maschinen übernommen werden, welche werden dann zuerst digitalisiert? Nach dem low-hanging fruit Prinzip sind erstmal die Bereiche dran, bei denen es einfach ist: Die Routinen. Hier sind Programme besser als Menschen. Als allerletztes (oder nie?) sind die Bereiche dran, in denen Menschen besser sind: Menschlichkeit, Kreativität.

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